Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Neuer Versuch in Halberstadt

Nach 17 Sekunden war Schluss, der Schiedsrichter schickte alle Akteure unter die Dusche und brach die Partie endgültig ab. So geschehen am 11. April, als Budissa zum Auswärtsspiel in Halberstadt antrat. Ein Unwetter zog über die Stadt, weshalb die Unparteiischen das Spiel aus Sicherheitsgründen komplett abbrachen. Das ist ein absolutes Novum und hat offenbar bisher noch nie irgendjemand so gehabt, für ganze 17 Sekunden Auswärtsspiel stundenlang im Bus zu sitzen.
Na ja, ist nicht zu ändern, heute gibt’s den neuen Anlauf, es folgt die Neuauflage des Nachholers. Die Voraussetzungen sind jedoch nicht besser geworden. Halberstadt ist nicht nur auf dem Papier der Favorit, unsere Gastgeber können befreit aufspielen, die Klasse haben sie bereits sicher gehalten. Doch für uns geht es noch um einiges, der Klassenerhalt ist noch nicht sicher. Um am letzten Spieltag nicht den ganz großen Druck zu haben, ist heute verlieren verboten. Wieder einmal. Die Bilanz bestätigt das, was wir oben bereits geschrieben haben, Halberstadt ist der Favorit. Insgesamt 11x kreuzten beide Teams bereits die Klingen. Davon konnte Budissa zwei Partien für sich entscheiden, drei gingen verloren und bei den restlichen Spielen trennte man sich unentschieden. Die aktuelle Saison bestreiten unsere Gastgeber als Aufsteiger richtig gut und behaupten sich hervorragend. Anders sieht das bei uns aus, wir ernähren uns mühsam wie die Eichhörnchen und sammeln Punkt für Punkt. Dabei wurden zu viele Punkte in Spielen liegen gelassen, die eigentlich schon sicher galten. Hoffentlich fällt uns das nicht auf die Füße.
Heute jedenfalls gilt es, das 2:2 aus der Hinrunde zu bestätigen und wenigstens einen Punkt mit heim zu bringen. Die Mannschaft weiß auf jeder Position, worum es geht.
Fans werden auch mit im Stadion sein, so war es bereits am Sonntag nach dem Spiel gegen Viktoria zu vernehmen. Für alle die, die nicht mit nach Halberstadt fahren können, überträgt der MDR das komplette Spiel im Livestream im Internet.
Die Mannschaft hofft auf große Unterstützung von den mitreisenden Fans im Stadion und von den am Monitor sitzenden Unterstützern in der Heimat. Auf geht’s!