Der Freiluftfußball hat uns wieder

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Nach der langen Winterpause, mit Hallenturnieren und Testspielen, dürfen wir uns nun wieder auf...

Vermeidbare Niederlage in Fürstenwalde

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Der Start in den Rest der Rückrunde verlief für Budissa Bautzen nicht wie geplant und gedacht....

Endlich wieder Fußball

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Der Gänsebraten ist verspeist, der Tannenbaum entsorgt, die Weihnachtsdeko aufgeräumt. Was sagt...

Offensiver Neuzugang bei Budissa Bautzen

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Kurz vor Ende der winterlichen Transferperiode kann Regionalligist Budissa Bautzen einen...

  • Der Freiluftfußball hat uns wieder

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    Donnerstag, 31. Januar 2019 17:05

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Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Hossi als Vollstrecker in Berlin

Diese Heimreise war mal wieder eine angenehme Fahrt, die Stimmung im Bus gelöst. Kein Wunder, Budissa hatte eben einen wichtigen 1:0 Sieg in Berlin gegen die VSG Altglienicke eingefahren und so wieder etwas Luft nach unten geschaffen.

Dabei war Geduld auf der Bautzener Bank angesagt. Erst in der 79. Minute löste sich die Anspannung und der Jubel brach heraus. Martin Hoßmang hatte getroffen.
Doch der Reihe nach. Budissa traf sich mit Altglienicke auf Augenhöhe. Der Gastgeber hatte einen Punkt mehr auf dem Konto und den Heimvorteil auf seiner Seite. Somit gingen die Berliner leicht favorisiert in die Partie. Die ersten 20 Minuten hatte Budissa mehr vom Spiel und agiert munter und frech, ließ dann aber die Hausherren wieder in die Partie kommen und musste auch so manche gefährliche Situation überstehen. Budissa betrieb einen großen Aufwand, doch bisher erfolglos. Ein langer und hoher Ball in Minute 36 auf Tony Schmidt, der allein auf den Torhüter zulief wurde für den Torhüter gefährlich. Der sah keine andere Möglichkeit, als Tony Schmidt außerhalb des Strafraumes ohne Aussicht auf die Balleroberung abzuräumen. Für diese Attacke sah der Berliner Schlussmann die Rote Karte und durfte noch vor dem Pausenpfiff frühzeitig duschen gehen. Den anschließenden Freistoß setzte Michael Schlicht an den Pfosten.

Nach der Pause setzte Budissa dort an, wo der Gast aus Bautzen vor der Pause aufgehört hatte. Der Druck auf das Berliner Tor nahm erheblich zu, Altglienicke kam kaum mehr aus dem eigenen Strafraum, nur gelegentliche Konter wurden gegen den Kasten von Maik Ebersbach gefahren. Aber keine kann als Tormöglichkeit bezeichnet werden. Chance um Chance wurde von den Budissen erarbeitet, doch keine senkte sich ins Netz. Niclas Treu knallte das Leder an die Latte, was eine der hochkarätigen Möglichkeiten war. Auch die Anzahl der Ecken nahm zu, eine davon brachte dann den Erfolg. Zunächst wurde die Ecke noch abgewehrt, doch der Knaller von Martin Hoßmang aus 18 Metern fand endlich sein Ziel und Budissa jubelte. Man schrieb da die 79. Minute. Endlich belohnten sich die Budissen für den immensen Aufwand, der bis dahin betrieben wurde. Die erarbeiteten Chancen im Spiel reichten für 3 Spiele, doch Altglienicke hatte auch immer wieder Glück in der Abwehr und konnte das 0:0 bis dahin halten. Auch in der Restzeit der Partie ließen die Bautzener keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. Der Schlusspfiff ließ dann Feldspieler und Bank zusammen jubeln und die drei Punkte wurden gefeiert.

Am Samstag kommt Lok Leipzig nach Bautzen. Die Lok steht derzeit mit dem Rücken zur Wand und wird mit Wut im Bauch auflaufen. Die Spielfreude aus dem gestrigen Spiel sollte mit in die Partie gegen Lok genommen werden. Vor allem aber, sollten die erarbeiteten Chancen auch genutzt werden, damit sich die Mannschaft für den Aufwand belohnt.

 

Foto: Jubel der Budissen nach dem Treffer von Hossi, der unter seinen Kollegen liegt. Foto zum Vergrößern anklicken!