Das war’s ...

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Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Bautzner Senf trifft auf Thüringer Bratwurst

Auch wenn der kleine Vorbericht spät kommt, aber wir wollten ihn doch nicht ganz weg lassen. Viele Dinge waren in den letzten Tagen einfach wichtiger. Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter der Vereinsführung. Viel wurde in der Vereinsführung zur aktuellen Lage und Tabellensituation abgewogen und besprochen. Doch letztlich kamen dann alle Gremien geschlossen zu einer Überzeugung. Um den drohenden Abstieg aus der Regionalliga zu verhindern, müssen neue Impulse für die Mannschaft geschaffen und neue Reizpunkt gesetzt werden. In einem „Weiter so“ sah niemand eine Lösung. Deshalb trennte sich der Verein vom Trainerteam am gestrigen Donnerstag. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle bei beiden Trainern für die geleistete Arbeit in der zurückliegenden Zeit und wünschen beiden alles Gute für ihre Zukunft.

Zeitgleich konnte ein neues Trainerteam für Budissa Bautzen gewonnen werden. Der sicher nicht ganz unbekannte Petrik Sander wird als Chefcoach zusammen mit seinem Co-Trainer Stefan Richter mit sofortiger Wirkung die Leitung der Regionalligamannschaft übernehmen und nimmt heute schon auf der Bank Platz. Petrik Sander bringt u.a. Erfahrungen aus der 1. und 2. Bundesliga aus seiner Zeit beim FC Energie Cottbus mit. Zu Stefan Richter braucht man sicher wenig zu sagen, viele kennen ihn noch als Torhüter in unserer 1. Mannschaft. Herzlich willkommen in Bautzen Petrik Sander und Stefan Richter.

Wir müssen uns an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bedanken! Unser großer Dank gilt an dieser Stelle der Hentschke Bau GmbH für die Unterstützung bei der Verpflichtung von Petrik Sander. Dem SV Oberland Spree danken wir für die freundliche Hilfe bei der Freigabe ihres Torwarts und Trainers Stefan Richter für die neuen Aufgaben bei der FSV Budissa Bautzen. Zudem hat auch der Vorsitzende des Förderkreises Enrico Gaens Anteil am Zustandekommen dieser Personalie.

Wünschen wir alle beiden Trainern viel Erfolg bei der sicher nicht ganz leichten Aufgabe die vor beiden liegt. Die Vereinsführung setzt große Hoffnungen in das neue Team und wird die nötige Unterstützung gewähren. Herzlich willkommen in Bautzen, Petrik Sander und Stefan Richter.

Die heutige Flutlichtpartie lautet nunmehr Bautzen gegen Erfurt. Schaut man auf die Tabelle, wird jedem die Konstellation klar vor Augen geführt. Auch ein Fußballlaie wird schnell erkennen, dass wir heute Abend bei Weitem nicht der Favorit sind. Wieso auch, wir haben nicht die finanziellen Mittel, die sich Erfurt immer wieder besorgen kann. Wir arbeiten mir den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, nicht mit mehr und auch nicht mit weniger. Auf Pump und mit Schulden wird bei uns nie gearbeitet. In Bautzen geht es bodenständiger zu, dafür aber eben auch immer am Rand des Klassenerhaltes. Und nur darum geht es für uns, auch heute Abend.

Wir brauchen dringend Punkte, jeder kleine Zähler ist uns willkommen. Warum sollte nicht gegen Erfurt etwas möglich sein? Dass wir auch gegen die Großen gerade auf eigenem Platz immer auch etwas holen konnten, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Doch dazu bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das Team muss zusammenhalten, in der Kabine und auch auf dem Rasen beim Training und im harten Punktekampf.

Ob das neue Trainerteam nach kurzer Zeit mit der Mannschaft heute schon etwas bewirken kann, werden wir sehen. Wenn die Mannschaft auf dem Rasen kämpft und alles, wirklich alles aus sich herausholt, ist schon viel gewonnen. Zuletzt war das nicht immer so klar ersichtlich.

Heute stehen wir den Erfurtern gegenüber, die andere Ziele haben als wir. Den Traum vom Aufstieg haben unsere Gäste noch nicht ganz beerdigt. Deshalb werden sie auch nicht weniger auf Sieg spielen, als sonst auch. Wir brauchen also alle Kräfte gebündelt und zusammen, um heute zu bestehen. Den Fans auf der Tribüne kommt dabei eine große Bedeutung bei. Also, feuert unsere Spieler an, treibt sie an und nach vorn. Dann ist vielleicht etwas drin.

So, nun ist der Text doch etwas länger geworden als geplant. Sei‘s drum!

Auf geht’s!